Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids.
(Lukas 2, 10-11)
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Liebe Interessierte und Unterstützer der Bundesvereinigung ‘Christen in der Alternative für Deutschland,
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zwei Jahrtausende sind vergangen seit der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus, unserem Heiland und Erlöser. Und auch heute noch dürfen und sollen wir unseren Herrn lobpreisen für die unverändert bestehende gute Nachricht, die in der Geburt Christi begann. Wir haben viel Grund, Weihnachten fröhlich zu feiern, denn welch unfassbare Gnade und Liebe zeigte Gott, der außerhalb der Zeit steht und von Anfang an auch um den schweren Weg nach Golgatha wusste, den Menschen schon durch die bescheidene Geburt in Bethlehem.
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Gott zeigte uns in Jesus Christus von Anfang bis Ende, dass Er bei uns sein will. Der Höchste nahm Krippe und Kreuz auf sich, um uns auch in Armut, Verzweiflung, Leid und Schmerz ganz nah zu sein. Welch einzigartige Liebe! Wir danken dem Herrn, der uns Hoffnung gibt.
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Ich bete, dass die Freude der Weihnacht unsere Herzen und der einzig wahre Friede, der Friede Christi, die Welt füllt.
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Bei all den Segnungen, für die wir zu Weihnachten danken dürfen, lasst uns aber auch an jene denken, die es schwer haben in Krankheit, Trauer und Bedrängnis. Lasst uns besonders an unsere Glaubensgeschwister denken, die millionen- und millionenfach Verfolgung einzig um ihres Glaubens willen in vielen Ländern der Welt erleiden müssen. Diese tapferen Christen, die selbst im Angesicht des drohenden Todes an ihrem Glauben festhalten, müssen uns Vorbild sein. Beten wir für sie, dass der Herr sie nach Seiner grenzenlosen Weisheit bewahre oder durch das Leid trage.
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Etwas von dem bitteren Geschmack des Hasses auf den Westen und das Christentum bekam unser Land unter anderem bei dem radikal-islamischen Terroranschlag vor wenigen Tagen auf einem Berliner Weihnachtsmarkt selbst direkt zu schmecken. Tragen wir ebenso die unschuldigen Opfer dieses Verbrechens und ihre Familien in unseren Gedanken und Gebeten mit. Möge der Herr ihnen Kraft schenken.
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Und beten wir auch für uns. Beten wir dafür, die Stärke zu besitzen, dem Herrn, der unser Schöpfer ist, auch in Widrigkeiten bis schlimmstenfalls hin zum Verlust des Lebens die Treue halten zu können.
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Für mich war einer der traurigsten und unfassbarsten Tage im vergangenen Jahr, als ich davon las, dass der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm und der römisch-katholische Reinhard Kardinal Marx als, aus mancher Sicht, höchste Vertreter des Christentums in Deutschland beim Besuch der Al-Aksa-Moschee und der Klagemauer in Jerusalem wahrlich ohne Not ihre Kreuze ablegten und so in ihren herausragenden christlichen Ämtern wie auch persönlich ihre christliche Identität verleugneten. Dieser Vorgang, dieses Verleugnen unseres christlichen Glaubens durch – eigentlich – Hirten des Glaubens muss allen wirklich gläubigen Christen, besonders aber den wegen ihres Glaubens so schwer Drangsalierten, ein Schlag ins Gesicht gewesen sein.
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Bitte, liebe Mitchristen, auch und gerade wenn uns dieses Verhalten entsetzt und verletzt hat, tun wir gut daran, für unsere geistlichen Würdenträger zu beten, auf dass der Herr sie in Seiner Weisheit und Kraft rüstet, damit sie starke Diener Seines Wortes sein können und Seinem Missionsbefehl folgen statt den Ideen und Ideologien dieser Welt. Auch hier dürfen wir in der Hoffnung bleiben: Das Gebet kann große Kräfte entfalten und der Herr ist allmächtig.
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So problematisch ich es finde, wenn hohe christliche Würdenträger oder Funktionäre sich aus ihrer jeweils die ganze Kirche umfassenden Funktion heraus unverhohlen und einseitig parteipolitisch engagieren und dabei Mitchristen ausgrenzen, so wichtig scheint es mir aber sonst zu sein, dass sich Christen unter Beachtung des Wortes Gottes, der Heiligen Schrift, politisch engagieren. Wir sollen als Licht, das für Jesus Christus scheint, schließlich nicht unter einem Scheffel stehen. Gerade in unserem Land wird das ernsthaft gläubige Christentum immer mehr an die Wand gedrückt, so dass wir im Ergebnis alle hier, Gläubige wie Ungläubige, an Segen verlieren. Traditionelle Familien geraten in die Defensive, selbst Kirchen vertreten oft nicht mehr klar das Lebensrecht Ungeborener und eine die Rechtsstaatlichkeit unterminierende Kultur hält Einzug. Ja, lasst uns gegen die zunehmende Dunkelheit Licht sein. Hierfür haben wir uns auch in der ChrAfD gesammelt.
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Während wir im sich zum Ende neigenden Jahr uns neben der Begleitung der AfD-Programmprozesse besonders um strukturelle Fragen der ChrAfD gekümmert haben, soll 2017 viel stärker die inhaltliche Arbeit im Vordergrund stehen. Hierfür wollen wir natürlich auch die Vernetzung weiter ausbauen.
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Im November gründete sich der Regionalverband Süd (Bayern & Baden-Württemberg); gleich Anfang des Jahres 2017 wird sich der Regionalverband West (Nordrhein-Westfalen) gründen. Für die Gründungsvorbereitungen im RV Süd besonderen Dank an Martina Kempf, unsere Bundesschriftführerin, und Helmut Schumny, unseren Bundesschatzmeister, der auch die Gründungsversammlung leitete! Für die Gründungsvorbereitungen im RV West herzlichen Dank an Angelika Bochmann!
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Die übrigen vier Regionalverbandsgründungen stehen auch in den kommenden Monaten an. Ansprechpartner sind:
– RV Nord-Ost (Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern): Dr. Christian Fuchs
– RV Ost (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen): Ulrich Oehme
– RV Südwest (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland): Klaus Sydow
– RV Nord (Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen): Anette Schultner
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Anfang des kommenden Jahres – hierauf werden Sie dann nochmal gesondert hingewiesen – gehen wir mit einer neuen, spannenderen Internetseite an den Start. Wir freuen uns darauf und hoffen, dass Ihnen die neuen Möglichkeiten gefallen werden. Herzlichen Dank an unseren Parteifreund Daniel Buhl, der sich für uns dieses Themas angenommen hat.

Auf dieser Seite, aber auch hier im Anhang, finden Sie ein Mitgliedsformular für unsere Vereinigung ‘ChrAfD’, sprich: [kraft]. Sie sind noch kein Mitglied der Bundesvereinigung ‘Christen in der Alternative für Deutschland’, aber wir würden uns sehr über Ihren Mitgliedsantrag freuen.  (Antrag fehlt in diesem Mail)

Und nun lassen Sie uns alle eine fröhliche Weihnacht feiern. Lassen wir für ein paar Tage erschreckende Meldungen und den Alltag hinter uns. Wie die Hirten, die nach Bethlehem kamen, wollen wir Gott für die frohe Botschaft loben und preisen. Und wie die Weisen wollen wir uns in frommer Demut fassen, denn wir feiern die Ankunft und strahlende Gegenwart des Friedefürsts. Möge die Freude der Weihnacht uns bei allen Herausforderungen auch durch das kommende Jahr begleiten.

Frohe und gesegnete Weihnachten und ein glückliches, neues und sicher für uns alle aufregendes Jahr, stets geborgen in Gottes treuer Vaterhand, wünscht Ihnen der Bundesvorstand der ‘Christen in der Alternative für Deutschland’!

Mit den herzlichsten Grüßen

Ihre

Anette Schultner
Bundessprecherin der
Christen in der Alternative für Deutschland

…i. A.:

  1. Friedrich
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