Ludwig von Mises Institut:

Es scheint, als hätte Martin Wolf, Chefkommentator für Wirtschaftsfragen bei der „Financial Times“, vergessen, was es mit dem Zins und seiner koordinierenden Rolle auf sich hat. So schreibt er am 12. April, man könne die Zentralbanken nicht für die niedrigen oder sogar negativen Zinsraten verantwortlich machen: „Wir sollten die sehr niedrigen Zinsen als Symptom der Krankheit betrachten, nicht als deren Ursache“

Wolf behauptet, die negativen Zinssätze seien nicht die Schuld der Zentralbanken. Es fällt allerdings schwer, ihm das zu glauben. Niemals unter dem Goldstandard, niemals im einem freien Bankensystem und niemals in einer freien Marktwirtschaft waren die Zinsen negativ. Stattdessen spiegelt der Zins auf einem freien Markt die Zeitpräferenz der Menschen wider, gleichwie den „Preis der Zeit“. Da das allgemeine Gesetz des menschlichen Handelns besagt, dass die Zeitpräferenz stets positiv ist, kann es auf einem freien Markt keine negativen Zinsen geben. [Weiterlesen]

139 View

Leave a Comment

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

*