Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts a.D. In seinem Vortrag „Der Schwarze Juni. Brexit, Flüchtlingswelle, Euro-Desaster – Wie die Neugründung Europas gelingt“ ging er auf die großen Herausforderungen für Europa ein. Hierbei erfolgt nicht nur eine profunde Analyse der Situation, sondern er entwirft auch ein kompaktes Programm zur Neugründung Europas um eine weitere Verschärfung der Krise zu verhindern. Angesichts des steigenden Zuspruchs zu extrem orientierten Parteien, wird dies für eine langfristige Sicherung von Friede und Wohlstand auf dem Kontinent umso dringlicher.

Ich bin wahrlich kein Freund der neoliberalen Wirtschaftsökonomie. Herr Sinn macht empirische Wirtschaftswissenschaft. Nur Fakten und eine realistische – plausible Wirklichkeitswahrnehmung und dementsprechende Erklärung der tatsächlichen Vorgänge werden ans Publikum adressiert. Seine Zukunftsprognose ist eine volkswirtschaftlich Makroökonomische Analyse. Das in der kapitalistische Mikro- und Makroökonomie immer Schuldner gebraucht werden, ist völlig klar. (Es kann ja auch nicht nur Gewinner geben) Jedoch wenn unendlich Schulden gemacht werden können (Staaten/Bankenwesen/Privathaushalte etc.), dann hat ja alles kein Wert, denn es bietet kein Anreiz. Vertrauen und Glaube an das System gehen verloren und was dann folgt, wird übel… :-/

Die beste Rede von Ihn. Hier spricht er absolut Tacheles und geht tief ins Detail… kann ich nur wärmstens empfehlen, auch wenn so einiges bereits bekannt ist, so ist es definitiv sein Bester Vortrag 2016… hervorragend informativ. 🙂

Münchner Seminar, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts a.D. http://www.ifo.de/de/w/xmyufBTo
Quelle: https://youtu.be/qYW154hZnEU

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