Gesehen bei Michael Winkler:

dunkeldeutschlandGeprägt hat dieses Wort der GAU aller Bundespräsidenten. Oder besser, einer seiner Redenschreiber, der einen lichten Moment gehabt hatte. Ein Bundespräsident, und besonders dieser Bundespräsident, unterscheidet sich von einem Papagei dadurch, daß der Papagei besser aussieht, allgemein beliebt ist und weder vom Blatt noch vom Teleprompter abliest. Ansonsten wiederholen Bundespräsident und Papagei das, was ihnen andere Leute eintrichtern. Wobei der Papagei zu einer gewissen Kreativität fähig ist.

Dunkeldeutschland – das ist der totale Merkel-Staat, Merkeldeutschland vor dem Endsieg. Goebbels redete einst im Sportpalast vor einem ausgewählten Publikum, Merkel in Karlsruhe vor dem CDU-Parteitag. Wobei das Publikum bei Goebbels lebendiger gewirkt hat, die Merkel-CDU erinnerte irgendwie an das Applaudieren altgedienter Parteifunktionäre in Nordkorea, wo zu kurzes Klatschen schon mal vor einem Erschießungskommando enden kann.

Dunkeldeutschland ist schon lange ein Unrechtsstaat. Die Polizei kann friedliche Bürger und Steuerzahler einschüchtern, aber keine Frauen vor sexuellen Übergriffen der Merkel-Zudringlinge schützen. Die Polizei vermag, friedliche PEGIDA-Demonstrationen zu schikanieren, aber gegen linke Gewalt verhält sie sich wohlwollend hilflos. Die Polizei kann “Volksverhetzer” mit Hausdurchsuchungen belästigen, doch gegen “zugewanderte” Großfamilien traut sie sich nicht mehr vorzugehen.

Wir haben eine Judstiz, abgeleitet von iudex, lat. Richter, die mit ius, lat. Recht, nichts mehr zu tun hat. Die Judstiz spricht zweierlei Recht, einmal harte Schandurteile gegen Deutsche, ein andermal windelweiche Kuschelurteile gegen Ausländer. Wo Deutsche für schwere Körperverletzung jahrelang einsitzen, gibt es für Ausländer ein paar Sozialstunden und ein Anti-Aggressionstraining in einem Kampfsport-Verein.

Wenigstens werden Abgeordnete in Dunkeldeutschland schnell und sicher zu Millionären. Ich habe es mal ausgerechnet: Bei 120.000 Euro Diäten pro Jahr (die steuerfreien Aufwandsentschädigungen sind schon ein-, die Parteiabgaben herausgerechnet) lassen sich pro Jahr 30.000 Euro zurücklegen. Bei fünf Prozent Zinsen NACH Steuern (die Banken beraten diese Herrschaften eben deutlich besser) ist die Million nach 20 Jahren erreicht. Wer es schneller schafft, dem wurde dabei geholfen. Im Feudalismus regieren alte Familien, die im Lauf der Jahrhunderte reich geworden sind. In der Demokratie regieren junge Familien, die erst reich werden wollen und nur jeweils eine Wahlperiode eingeräumt bekommen, um ihr Vermögen zu mehren. Diese Leute sind deshalb viel aufgeschlossener für lukrative Geschäfte.

Dunkeldeutschland ist das Deutschland der Selbstverleugnung. Hier greifen illegal eingereiste Ausländer deutsche Frauen an und Tage später wird gegen Ausländerfeindlichkeit und gegen Rassismus demonstriert. Die Männer, die ihre Frauen hätten verteidigen können, waren zu diesem Zeitpunkt offenbar kollektiv im Vortrag eines Gleichstellungsbeauftragten. Das offizielle Dunkeldeutschland spricht allenthalben von Frauenrechten und Gleichstellung, doch das gleiche Dunkeldeutschland holt immer mehr Leute ins Land, die sich einen Dreck um Frauenrechte und Gleichberechtigung scheren.

Dunkeldeutschland betont den Rohstoff Bildung, läßt aber seine Schulen zu Brutstätten der Ideologen verkommen. Statt Spitzenleistungen wird die Inklusion gefördert, statt Ingenieuren und Naturwissenschaftlern produzieren die Hochschulen immer mehr Schwafologen, die nirgendwo gebraucht werden. Früher haben Schulklassen Berlin als Sinnbild der deutschen Teilung besucht, heute werden sie in Konzentrationslager getrieben, um die deutsche Schmach zu verinnerlichen. Deutschland war stolz auf seine Vorväter und seine Traditionen, Dunkeldeutschland beschimpft seine Ahnen als Verbrecher, verabscheut Traditionen und spricht von ewiger Schuld, auch derjenigen, die niemals persönlich schuldig werden konnten.

Dunkeldeutschland ist ein Land ohne Zukunft, das seinen Alten keine auskömmliche Rente bieten kann, und das seinen Jungen zumutet, eine Minderheit im Land ihrer Vorfahren zu werden. Das wirklich Dunkle an Dunkeldeutschland sind jedoch weder seine selbstherrliche Kanzlerin noch sein ehebrecherischer Präsident, sondern die vielen Mitläufer, die aus zwei Diktaturen nichts gelernt haben und nun die dritte hinnehmen. Hatte Hitler noch sein eigenes Volk in den Mittelpunkt aller Bemühungen gestellt, waren Ulbricht und Honecker immer noch Deutsche, die selbst im internationalen Sozialismus noch deutsche Patrioten gewesen sind. Die heutige Regierungsclique hingegen kann Deutschland gar nicht schnell genug abschaffen. Eine Merkel, die auf offener Bühne die deutsche Fahne entrüstet von sich wirft, ist das beste Beispiel, wie fremd uns diese Verräter geworden sind.

Deutschland ist eine fürsorgliche Regierung gewohnt, eine Regierung, die zwar abgehoben erscheinen mag, sich jedoch immer um Land und Volk kümmert. In der Demokratie hingegen kümmert sich keiner um seine Heimat, sondern jeder nur um sich selbst. Die Volksvertreter enthalten dem angeblichen Souverän, dem Volk, jegliche Entscheidungen vor. Politische Weichen werden gestellt, gegen den erklärten Willen des Volkes. Der einstige Obrigkeitsstaat war nie so selbstherrlich wie es heute die Demokratie geworden ist. Dabei handeln jene, die uns implizit den begrenzten Untertanenverstand vorhalten, unglaublich kurzsichtig. Ob es um die Abschaffung der D-Mark gegangen ist oder um die Abschaltung der Kernkraftwerke – jeder, der seine Sinne zusammen hat, konnte die Folgen absehen. Unsere Politiker sind trotzdem sehenden Auges in diese Fallen getappt.

In Dunkeldeutschland wird Verantwortung übernommen, wenn es darum geht, sich hohe Gehälter bezahlen zu lassen. Doch sobald ein derartiger Verantwortlicher tatsächlich zur Verantwortung gezogen werden soll, streitet er alles ab, hat nie von etwas gewußt, waren alles Fehler seiner Untergebenen. Jeder, absolut jeder, weist alle Schuld von sich. Dabei droht keinem dieser Demokraten ein Schaden an Leib und Leben, sondern nur der Entzug der Futterkrippe, nur der Verlust der meisten Möglichkeiten, sich weiterhin schamlos zu bereichern. Erst die Demokraten haben verinnerlicht, daß das Wort Gier im Wort Regierung steckt, und zwar in der Mitte, dort, wo die Politik angeblich stattfindet.

Dunkeldeutschland ist jedoch nicht vom Himmel gefallen, nicht als göttliche Strafe über uns gekommen. Ein Volk lebt in jenem Staat, den es zuläßt. Das ist wie bei den Schuppen eines Chamäleons, das Tier hat die Farbe, welche die Mehrzahl seiner Schuppen annehmen. Ein moderner Rechnerbildschirm hat 1.920 x 1.080 “Pixel”, also Farbpunkte. Jedes Pixel wiederum besteht aus drei “Zellen” in den Farben Rot, Grün und Blau, deren jede 256 Intensitäten widergeben kann. Um es aufzurunden: Zwei Millionen Punkte, bei denen jeder 16 Millionen Farben annehmen kann. Dieser Bildschirm kann ein farbenprächtiges Bild zeigen, aber auch Schwarz oder ein eintöniges Grau. Wenn der Bildschirm dunkel erscheint, dann deswegen, weil die Mehrzahl der Bildpunkte sich auf Schwarz oder ein dunkles Grau “geeinigt” haben.

Der Rechner ist eine Maschine, der in aller Regel das anzeigt, was ich möchte, daß er anzeigen soll. Seine Bildpunkte haben keinen freien Willen, doch sie mögen uns als Beispiel für ein Volk dienen. Wenn alle drei Farbzellen maximal angesteuert werden, also mit dem Wert 255, ist das Ergebnis ein strahlendes Weiß. Wenn alle Farbzellen abgeschaltet werden, also mit dem Wert 0 angesteuert, ist das Ergebnis Schwarz. Dunkeldeutschland bedeutet, daß die Menschen aufgegeben haben zu strahlen, daß sie ihr eigenes Licht unter den Scheffel stellen. Genauer: sie wagen es nicht zu strahlen, sie wagen es nicht, Farbe zu bekennen.

Deutschland begeht gewissermaßen Selbstmord aus Angst davor, wieder klare Positionen einzunehmen. Ein heller Bildschirm entsteht, wenn zumindest eine der drei Farbzellen einen Wert größer als 127 annimmt, wenn jedoch alle darunter bleiben, wird es ein dunkler Bildschirm. Der Begriff des “Scheißhaustirolers” bezeichnet einen Mann, der in Südtirol lebt, nach außen hin ein guter Italiener ist, aber eben auf dem stillen Örtchen eine Tiroler Fahne hängen hat, womöglich garniert mit dem Spruch “Südtirol – deutsch seit 1.200 Jahren!” Die Menschen in Dunkeldeutschland sind zum größten Teil solche Scheißhaustiroler, die vielleicht im privaten Kreis über Merkel herziehen, doch an der Wahlurne brav die Parteien ankreuzen, die das Land in diesen Zustand versetzt haben.

“Der Deutsche, bieder, fromm und stark, beschützt die heil’ge Landesmark” – das stammt aus einem überaus patriotischen Lied, der “Wacht am Rhein”. Es nennt drei wichtige deutsche Eigenschaften, von denen zumindest die ersten beiden noch immer deutlich ausgeprägt sind. Der Deutsche ist bieder, so bieder, daß wir sogar eine ganze Epoche als Biedermeier bezeichnen. Zum Wort “bieder” wirft Tante Google aus: langweilig und ohne Reiz, hausbacken und unoriginell, Synonyme: kleinbürgerlich, spießig. Früher war das Wort positiv besetzt, als “rechtschaffen, verläßlich”. Der sprichwörtlich biedere Deutsche ist kleinbürgerlich, unoriginell, verhält sich unauffällig, tut, was man von ihm verlangt. Keinesfalls würde er gegen Unrecht aufbegehren, das ihm angetan wird.

“Fromm” brauche ich nicht nachzuschlagen. Früher war jemand fromm gegenüber der Kirche, heute ist der gleiche Mensch womöglich Atheist, aber nach wie vor lammfromm gegenüber der Obrigkeit. Der Deutsche hört auf Autoritäten, er hinterfragt sie nicht. Es gehört zur Biederkeit, zum “das tut man nicht!” Der fromme Deutsche verabscheut “Hitler”, “Rechte”, Nazis”, aber auch ein bißchen die “Linken”, doch die nicht ganz so offensichtlich. Der lammfromme Schafsmensch glaubt, jeder Illegale hier im Land sei ein “Flüchtling”, dem irgendwie geholfen werden muß. Er erwartet, daß auch diese Zudringlinge sich lammfromm und bieder benehmen, wie er selbst. Er käme nie auf den Gedanken, daß er nur ausgenutzt werden soll, daß sich da eine Menge Leute ein schönes Leben auf seine Kosten machen.

Die heil’ge Landesmark, moderner die Heimat, verlassen Deutsche ungern, weshalb sie nicht begreifen, daß vielen Menschen auf dieser Welt egal ist, wo sie herumlungern. Ubi bene, ibi patria, haben schon die Römer gekannt, doch nur wenige Deutsche würden ihr Vaterland dafür aufgeben, daß es ihnen woanders gut gehe. Der Deutsche packt an, baut sein Land auf, verschönert es. Der Ausländer läßt sein Herkunftsland in Trümmern zurück, läßt Frau und Kinder, läßt Eltern und Großeltern dort, und macht sich selbstsüchtig auf den Weg dorthin, wo er sich das Schlaraffenland erhofft. Der Deutsche hingegen hat aufgegeben, seine heil’ge Landesmark zu beschützen.

Wie stark ist der Deutsche noch? Früher haben Deutsche heldenmütig gegen die ganze Welt gekämpft, in Kriegen, die ihnen aufgezwungen worden sind. Heute wollen “deutsche” Politiker deutsche Helden tollwütigen Hunden gleich totschlagen (“Joschka” Fischer). Trotz allem, wir sind nach wie vor viel zu stark. Wir arbeiten für ganz Europa, wir schenken Israel atomwaffentaugliche Unterseeboote, wir kämpfen in den Kolonialkriegen der USA, wir sind Weltmeister im Steuern zahlen und wir alimentieren jeden, der ins Land kommt und die Hand aufhält, ohne erst lange nach Bedürftigkeit zu fragen. Oh ja, wir sind immer noch stark, furchterregend stark, doch nicht für die eigene Sache, nicht für das eigene Land, nicht für die eigene Familie.

Ist Ihnen aufgefallen, daß ich in den letzten vier Absätzen nicht das Wort “Dunkeldeutschland” verwendet habe? Ich habe gute, herausragende deutsche Eigenschaften beschrieben, Eigenschaften, mit denen sich ein lichtes Deutschland aufbauen ließe. Genau diese Eigenschaften werden mißbraucht, um Dunkeldeutschland zu erschaffen. Der Verrat am Guten geht soweit, daß die Verräter das Beste im Menschen mißbrauchen, um daraus die Hölle auf Erden zu schaffen. Dunkeldeutschland, hervorgebracht durch alle guten Dinge, zu denen Deutsche fähig sind…

Der Zustand ist jedoch unnatürlich, weshalb er des fortwährenden Propaganda-Aufwands bedarf, um fortgesetzt zu werden. Die Lügenpresse betätigt sich als Wahrheitsmedium, als das Mittel, das uns eine falsche, unnatürliche Wahrheit vorgaukeln soll. Wir werden betrogen und ausgeraubt, wir leisten keine aufbauende Arbeit für Deutschland mehr, sondern Fronarbeit für fremde Finanzinteressen und für fremde Völker. Bis 1945 hat man von “Zinsknechtschaft” gesprochen, heute ist es “Fronknechtschaft”. Wir bezahlen Zinsen auf das, was wir erarbeitet haben, werden für unseren Fleiß noch bestraft.

Die Merkel-Regierung häuft Schulden über Schulden an, hat den Staat längst in den Bankrott gewirtschaftet. Ein paar wenige Leute sind dank unser aller Arbeit reich geworden, unverschämt reich, doch eine immer größere Menge Deutscher sind Almosen-Empfänger geworden. Das Geld, das wir für unsere Arbeit erhalten, taugt nicht mehr dafür, für das eigene Alter vorzusorgen. Der Bankrott aller Staaten erfordert so niedrige Zinsen, daß die Ersparnisse aufgebraucht werden.

In Deutschland gehen die Lichter aus, und nicht nur die Kirchenbeleuchtungen, wenn eine PEGIDA-Demonstration stattfindet. Dunkeldeutschland reißt seine Anhänger in den Abgrund, wir gehen schlimmen Zeiten entgegen. Allerdings, Deutschland hat alle schlimmen Zeiten der Vergangenheit überlebt. Wir haben die Pest überstanden, die Türken vor Wien, den 30jährigen Krieg, Napoleon, den Hunger des Ersten und die Bomben des Zweiten Weltkriegs – wir werden auch den totalen Merkel-Staat überstehen.

Bieder, fromm und stark – im alten, im besten Sinne, bleiben wir nach wie vor. Millionen, die sich Deutsche nennen, werden auf der Strecke bleiben. Dies ist angesichts der großen Reinigung nötig. Die heil’ge Landesmark werden jene aufbauen, die rechtschaffen und verläßlich sind, die auf Gott vertrauen und in ihre eigene Kraft. Wer beim Wiederaufbau nicht mit anpackt, nach besten Kräften und mit ganzem Können mithilft, der wird mit Dunkeldeutschland vergehen, wenn die Sonne dereinst schön wie nie über Deutschland scheint.

© Michael Winkler

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