Welt, von Matthias Kamann

Studie des evangelikalen Hilfswerks Open Doors: Der Islamismus bleibt die größte Gefahr. Aber auch aggressive Buddhisten und Hindus unterdrücken Andersgläubige

Über diese Zahl dürfte wieder gestritten werden: die der weltweit verfolgten Christen. Die hatte das evangelikale Hilfswerk Open Doors in früheren Ausgaben seines jährlich erscheinenden Weltverfolgsindexes mit 100 Millionen angegeben, und das wurde oft kritisiert. Nicht selten mit stichhaltigen Gründen, weil es sich nur um eine Schätzung handelt, die auf zum Teil unscharfen Kriterien beruht und deren Berechnung nicht immer nachvollziehbar ist.

Jetzt ist neuer Streit programmiert. Denn das internationale Hilfswerk hat jene Zahl in der am Mittwoch veröffentlichen Index-Ausgabe für 2016 noch verdoppelt: „Die Zahl der Christen, die einem hohen Maß an Verfolgung ausgesetzt sind, liegt bei über 200 Millionen“, heißt es nun. Detaillierte Daten für die Herleitung dieser Verdoppelung innerhalb nur eines Jahres bei unveränderter Methodik sind dem von Open Doors veröffentlichten Material nicht zu entnehmen. [Weiterlesen]

 

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