Die Bundesregierung hat Anfang März drei Afrikaner in ihre Heimat abgeschoben. Weil es sich bei den Männern um Straftäter handelt, konnten sie nicht in einer normalen Linienmaschine zurück nach Guinea gebracht werden.

Stattdessen wurde ein Privat-Jet gechartert.

Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, kostete die Überführung der drei Männer von Düsseldorf in ihr Heimatland insgesamt rund 125.000 Euro. Nicht nur Maschine und Crew mussten bezahlt werden, sondern auch 13 Bundespolizisten, die die Asylbewerber zurückbrachten, sowie ein Arzt.

Die „Bild“-Zeitung berichtet unter Berufung auf das NRW-Innenministerium, dass die Abgeschobenen nicht in einer normalen Maschine hätten reisen können, weil vor allem einer von ihnen gefährlich sein soll.

Mittlerer zweistelliger Millionenbetrag für Abschiebungen veranschlagt Dem Bericht zufolge ist es nicht das erste Mal, dass die Bundesregierung für eine Abschiebung tief in die Tasche greift. Laut „Bild“ wurde etwa im Januar ein Abgeschobener mit einer Kleinchartermaschine nach Bulgarien zurückgebracht, Kostenpunkt: rund 19.000 Euro.

Quelle: Focus

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