Bild: Establishment: Geschlossene Gesellschaft

Widerstand gegen politische Korrektheit: Das Ende naht – Michael Klein und Heike

Was haben Donald Trump, die AfD, die Diffamierung von Bürgern als Wut oder Problembürger, das aufgeregte Flügelschlagen gegen den Begriff der Lügenpresse und der Versuch, alles, was einem nicht gefällt, als Hatespeech aus dem Internet zu beseitigen, gemeinsam?

Beginnen wir mit Donald Trump, über den wir einen hervorragenden Beitrag im „New York Times Magazine“ gelesen haben. Der Beitrag sei allen, die in Deutschland Journalist sein wollen und denken, Journalismus bestehe darin, wilde Behauptungen über Dritte aufzustellen und im Versuch, die Öffentlichkeit zu manipulieren, besonders empfohlen, zeigt er doch, wie man über einen Milliardär, der alle Charakteristika erfüllt, die ihn zum Lieblingshassobjekt von Linken machen, fair und dennoch kritisch berichten kann. Der Beitrag von Mark Leibovich ist eine Wohltat für alle, denen der deutsche Versuch, Journalismus als Offenbarungslehre zu betreiben, auf die Nerven geht.

Auf die Nerven geht vielen US-Amerikanern die Verlogenheit ihres politisch korrekten Establishments, das sich hinter leeren Worthülsen versteckt, Wähler damit abfüttern will und ansonsten den Anschein erweckt, derselben Retorte zu entstammen: Einheitsmarketing, Einheitsauftreten, Einheitswortwahl, Einheitspräsentation, Einheitslügen. Donald Trump repräsentiert hier das Anti-Establishment und hat Zulauf, Zulauf von all denen, die „fed-up“ sind mit dem, was ihnen das politische Establishment zu bieten hat: Sie haben die Nase gestrichen voll.

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