Die Junge Freiheit schreibt: von Thorsten Hinz

Gesprächsverweigerung als Mittel des Machterhalts Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb

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Ein taktisches Zugeständnis der Etablierten bedeutet noch keinen Dammbruch, und eine punktuelle Annäherung der Mediensprache an die Wirklichkeit verweist nicht zwingend auf einen Paradigmenwechsel. Aber das Knirschen im gesellschaftlichen Gebälk ist unüberhörbar und die Verunsicherung der Funktionseliten mit Händen zu greifen. So ist zu erklären, daß Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) sich zu einem vom Theater Magdeburg initiierten, öffentlichen Streitgespräch mit dem Verleger und Rechtsintellektuellen Götz Kubitschek bereit erklärt hat.

Stahlknecht gibt sich damit als einer der elastischeren Funktionäre zu erkennen, die begriffen haben, daß die Interessen, Analysen und Positionen, die rechts von der amnesierten „Mitte“ formuliert werden, nicht länger ignoriert werden können. Denn erstens treffen sie den Nerv der Zeit, und zweitens sickern sie sonst auf anderen als den offiziellen Kanälen, also unkontrolliert in die Gesellschaft ein.

Kontakte zwischen CDU und AfD

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Zersetzung
Ein Journalist der Berliner Zeitung über seine Arbeit

Also, ich werde die AfD ganz sicher nicht wählen. Das ist einfach zu erklären. Ich lehne ihr Programm ab, und ich habe keine Kinder, bin nicht von Hartz IV betroffen, und auch nicht von Minijobs. Ich wähle übrigens auch nicht die FDP, einfach aus reinem Klientelgefühl heraus: Ich bin schon oben und habe etwas gegen Leute, die der Meinung sind, Klasse könnte man sich erarbeiten. Es gibt schon zu viele reiche Nichtsnutze ohne Manieren, als dass man sich von der FDP neue aus der Unterschicht importieren lassen müsste. Es passiert, aber ich wähle das nicht. [Weiterlesen]

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Wandere aus, solange es noch geht!


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